In eigener Sache

Wenn es geklappt hat, haben die Fädenrisse ab heute eine eigene Emailadresse. Ich sage wenn es geklappt hat, da WordPress mir erzählt, ich bekäme eine Bestätigungsemail mit einem Link, dem ich anklicken müsste um die neue Adresse zu aktivieren und was ich bekomme ist eine Mail, in der steht, wenn ich die Adresse geändert habe, dann brauche ich gar nichts weiter zu tun. Im Profil finde ich nach wie vor die alte Adresse. Weiß jemand Rat? Scheint nun zu klappen.

Wenn es geklappt hat, wundert sich der ein oder andere bitte nicht, dass er mich beim nächsten Kommentar meinerseits erst freischalten muss.

Ach ja…

Petra hat mich gerade dankenswerter Weise über einen Artikel im Weser Kurier aus Bremen in Kenntnis gesetzt. Ein gehörloser Junge bekam seine Dolmetscher für den Unterricht gestrichen und musste nun weg von der Familie nach Dortmund ziehen um die dortige Gehörlosenschule zu besuchen.

Wenn Sie hier länger lesen, dann wissen Sie von unserem Kampf für den Schulplatz vom Atelier-Kind, der jederzeit durch das Spar…äh Nichtteilhabegesetz weggepoolt werden kann.

Wir kennen zwei Fälle, die weggepoolt wurden, unter anderem ein schwerhöriges Mädchen, und einen, der auf der Klippe steht. Den Eltern dieses Mädchens wird vorgeworfen, sie wollten ihr Kind nicht inkludieren, weil sie es nicht auf der „Sonderschule“ wollen. Doch gerade weil die Mutter jenes Mädchen von Geburt an hochgradig schwerhörig ist und die Gehörlosenpädagogik (inklusive Audismus und Oralismus) zugenüge kennt, will sie, dass ihre Tochter auf der „Regelschule“ bleibt.

[„Regelschule“ ist ein blödes Wort. Die Regel sollte sein, dass Kinder, die anders sind ganz selbstverständlich in eine Klasse integriert werden. Dann muss eben „Grundgebärden“ oder „Behinderungskunde“ oder wie auch immer man das individuell auf die Situation angepasst nennen will oder kann – in späteren Klassen auch gern das Thema Sex mit Behinderung, betroffenen jungen Menschen ist das oft wichtig, aber sie werden immer noch übergangen –  mit auf den Stundenplan. Jeder noch nicht Betroffene kann es innerhalb von zehn Minuten selber brauchen.]

 

Ich spreche von mir

Natürlich, klar, ich könnte Ihnen etwas über mich erzählen. Aber sicher doch. Ich könnte ganz bestimmt über mich reden. Darum geht es hier in dem Ding aber nicht. Außerdem will ich nicht.

Und so wie diejenigen, die sich das wünschen vielleicht vorstellen geht das bei mir auch nicht.

Mich muss man fragen.
Ich kann keine Gespräche anfangen, wenn nicht zuerst jemand anderer gesprochen hat oder einfach so in laufende rein springen, wenn es nicht um etwas geht von dem ich wirklich Ahnung habe.
Das ist bei mir so.

Das ist mehr als Erziehung. Aber es ist eine Folge davon.

Nein, ich habe keinen Autismus.

Das werde ich auch gelegentlich gefragt. Was bedeutet, dass es dann irgendwer vermutet, aber es ist nicht so. Ich habe nur Folgen meiner Sozialisation. Alle Menschen haben welche, meine sehen vielleicht anders aus.

Überdies finde ich es leichtfertig wie damit herum geschmissen wird. Sobald jemand keine Menschenmassen abkann oder keine Musik aushält nimmt man sich das Etikett „Autismus“ her. Das diskriminiert und diskrediert die Menschen, die wirklich von Autismus betroffen sind [ich schreibe das so weil es auch die Menschen einschließt, die tagtäglich mit einem Menschen, der Autismus hat zusammenleben und damit wirklich beurteilen können wie das ist]. Denen wird dann nicht mehr geglaubt und sie bekommen nicht mehr das Verständnis oder die Hilfen, die sie brauchen.

Außerdem berichten immer mehr Menschen, die tatsächlich Autismus haben (sic!), dass es immer mehr Menschen gibt, die keinen haben, aber groß die Klappe aufreißen weil sie meinen, sie könnten den Betroffenen erklären was Autismus ist. [Lesen Sie entsprechende Blogs, folgen Sie den Leuten auf twitter, facebook, was weiß ich wo.]

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Musik für den Unverlinkbaren: Einkaufsradio

Wort acht ist einfach nur bescheuert, aber wir brauchen ja auch ein bisschen Komödie. Einkaufsradio, also etwas, das im Supermarkt, Einkaufszentrum et cetera häufig gespielt wird.

Mein örtlicher Supermarkt nervt seine Kunden – und ich meine nervt (!), die mögen das wirklich gern – gern mit The Never Ending Story von Limahl, Soundtrack zu diesem Film mit dem Riesendackel von vor 33 Jahren. Mikesch fand den Film toll. Ich habe nicht durchgeblickt, weil mir als kleinem Kind nichts erklärt wurde. Ich konnte auch später mit dem Buch nichts anfangen.

[Ich habe mich lange um das Wort gedrückt und es sollte eigentlich erst morgen kommen.  Aber wenn ich „leiden“ muss an einem Samstag Morgen, dann müssen Sie auch. So. Und nur weil ich es persönlich nicht mag, heißt es nicht, dass es niemand von Ihnen mag. Vielleicht war auch jemand Fan vom Film oder hat sonst wie eine schöne Erinnerung dran.] 

 

Titten, Tröten, Trampelpfade (und anderes aus den Suchbegriffen)

Ich habe neben Einzelworten – siehe oben -, deren Verbindung mit diesem Ding hier ich nicht verstehe so etwas in meinen Suchbegriffen: bordsteinschwalbe mannheim.

Mannheim ist eine schöne Stadt, die auch Bordsteinschwalben hat. Wenn ich mich recht erinnere waren die mal in den U Quadraten, jedenfalls hat man mich immer gewarnt, ich soll da nicht langgehen, da sei das Gewerbe tätig. Ich arbeitete in der Nähe vom Collini-Center, von da aus ist es nicht weit, und ich ging in der Mittagspause meistens spazieren.

Spätestens seit Morten, den ich zu Boris‘ erfundener Ulrike erfunden habe, wissen wir ja – schauen Sie nach -, dass das nicht alles grundsätzlich ieh und pfui ist. Boris hat sein Projekt explizit so angelegt, dass es nicht schmuddelt. In der Realität liegt sicher viel im Argen und ich muss das Milieu auch nicht mögen, allerdings ist das kein Grund für mich nicht darüber zu schreiben.

Ich finde, aus diesem Suchbegriff ließe sich etwas stricken, irgendetwas zwischen Tintenklecks und Stadtpoem. Zum Spaß und weil Sie hier über 500 Male mitgegangen sind. [Es erstaunt mich noch immer was aus dem Ding geworden ist.]

Soll ich?

Wenn Sie mögen, lassen Sie mir noch ein anderes Wort oder einen Namen da, vielleicht wird es was.

Ansonsten in den Suchbegriffen, aber nachvollziehbar: Wilhelm aus der sesamstraße [Wilhelm Helmrich, der in Hallo Sprencer gespielt hat, spielte auch zeitgleich einen Charakter in der Sesamstraße, die Artikel über Helmrich werden oft aufgerufen, insoweit ist der Begriff logisch], Diddl Maus 2016 [auch logisch wegen dem Diddl-Maus-Jungen], leere Wasser [es gab hier mal einen Beitrag dieses Namens].