Adelheid

Heute Vormittag war sie einfach da.

Ich weiß nur noch nicht was ich mit ihr machen soll. Allerdings klingt Adelheid vom Namen her auf jeden Fall schon mal altersmäßig näher an Jule und Swantje wäre also vermutlich ein Fall für die Abweichungen, in denen ich gern wieder eine erwachsene Protagonistin hätte. Wenn ich denn ihre Geschichte kennen würde.

Kommt vielleicht noch.

Advertisements

16 Gedanken zu “Adelheid

    1. Danke. Ich glaube, ich habe auf jeden Fall schon mal die Altersgruppe, Ich muss nur noch in Erfahrung bringen wer sie ist und was ihre Geschichte ist.

      Gefällt mir

    1. Ist nicht mein Genre, habe ich nicht gesehen (nur gerade mal bei Wiki gesucht und daher in Erfahrung gebracht, dass ich es nicht kenne). Aber Assoziationen sind alles…

      Gefällt 1 Person

        1. Ich habe mal nachgesehen, als das ausgestrahlt wurde hatte ich schon keinen Fernseher mehr, habe meinen 1992 abgegeben, ich kann es also nicht kennen. Die Ur-„Frau Siebenstein“ aus den 80er Jahren hieß Adelheid Arndt, das habe ich nun aber auch nur durch Zufall gelesen. Die Sendung habe ich als Kind gelegentlich gesehen.

          Gefällt mir

  1. Liebe Dergl,
    du hast ja das Schlagwort „Arbeitsjournal“ benutzt. Und irgendwo hatte ich gelesen, dass du konsequent ein Arbeitsjournal benutzt. Ich finde das sehr spannend, weil ich gerade für mich selbst eins entwickele und mich frage: was ist dir daran wichtig? Benutzt du es täglich? Wie hilft es dir beim Schreiben? (falls du dazu was schreiben magst)
    Lieben Gruß
    Pauline

    Gefällt 1 Person

    1. Sollst du haben, ich habe die Zeit jetzt gerade nicht, aber das gäbe einen feinen eigenen Artikel und wäre hier in nächster Zeit eh wieder eingeflossen. Irgendwann bis Ende des Monats, dann hast du es aber gut erklärt hier stehen. Zumal deine Fragen dazu interessant sind. Okay?

      Es grüßt Ina

      Gefällt 1 Person

        1. Ich hatte es eigentlich in einen Artikel eingeplant, aber ich schaffe das gerade nicht, das Ding liegt halb angefangen rum und ich komme zu nichts. Damit ich es aber nicht irgendwann vergesse, bekommst du deine Antworten nun doch im Kommentar.

          Konsequent erstmal ist eine Frage der Definition. Ich versuche das konsequent zu halten, weil das für mich zeitweise einen ähnlichen Effekt hat wie die Morgenseiten (kennst du das Konzept?) oder ähnliches, aber ich schaffe es nicht immer. Als ich Anfang des Monats an die „Susanne“ zurückgegangen bin habe ich in der Journalkladde notiert, dass ich eigentlich jeden Arbeitstag gern so eine Art Inventur machen würde und dann festgestellt, dass ich genau an den Tagen, an denen ich am Text gearbeitet habe komplett zerschlagen war und nichts reinschrieb. Dafür fanden dann Tage ohne Textarbeit rein. Kann man konsequent nennen oder auch nicht, für mich ist das wie gesagt eine ähnliche Herangehensweise wie die Seiten. Kommt auch vor, dass ich Sachen, die morgens in die Seiten finden und mit dem Projekt oder dem Schreiben zu tun haben übertrage. Zum Teil weil ich die Sachen immer nach einer gewissen Zeit vernichte, zum anderen, weil diese Sachen manchmal ausbaufähig sind oder dadurch irgendeinen neuer Blickwinkel entstanden ist, der mir wenn ich stur gesagt hätte „Ich nehme Thema xy ins Arbeitsjournal“ vielleicht gar nicht gekommen wäre. Ich bin kein Plotter, ich bin mache das strikt instinktiv und da kann man sich schon ganz gut festfahren (ich neige dazu), so dass mir das mit den Seiten und dem Journal dann hilft.

          Gerade bei diesem Projekt ist es mir auch von großem Wert, weil es ja wirklich kein Thema hat von dem ich mich distanzieren könnte. Ich kann mich als Person rausnehmen, aber nicht, dass ich betroffen bin. Das ist in gewisser Weise eine Scheuklappenperspektive, weil man weiß, das und das muss rein, sonst klappt es nicht, aber nicht wie man das darstellt ohne die Neutralität zu verlieren oder sogar bestimmte Charaktere erstens einfach nur platt oder eindimensional darzustellen oder sogar zu „dämonisieren“. Meine Methode brachte mich ungewollt irgendwann dahin zu sehen warum ein bestimmter Charakter so reagiert, und dass dieses Warum der eigentliche Konflikt der ganzen Sache sein muss, wenn ich das und das zeigen will. Kurz gesagt: Es hilft mir zu fokussieren. Ich weiß natürlich nicht ob das für jeden und mit jedem Journal so gilt.

          Kannst du damit etwas anfangen? Wenn nicht, weiter fragen.

          Gefällt 1 Person

  2. Liebe Dergl,
    danke für diese ausführliche Antwort!
    Das Prinzip der Morgenseiten- damit meinst du das „Runterschreiben“ bzw. eine Art „Freewriting“, oder? Ja, ich kenne die Morgenseiten von Cameron. Also ich verbinde das mit einem „alles rausschreiben, was da ist“- du auch?
    Hmmh, und Inventur? Das zählt zu einem der Punkte von ARTS, auf die du mich mal hingewiesen hast, oder?
    Bedeutet das, dass du erst runterschreibst und dann Unbrauchbares aussortierst? Am selben Tag noch, oder am Folgenden?
    Ich bin momentan so ziemlich das Gegenteil von fokussiert- weshalb ich wenig produktiv bin- also nur schon mal als Erklärung, falls ich dich nicht richtig verstanden habe. Bin auch nicht so häufig online- deshalb bin ich im Antworten nicht so fix. Liebe Grüße!

    Gefällt 1 Person

    1. Morgenseiten nach Cameron, genau. Einfach nur runter, egal was im Kopf ist und wenn da drei Seiten „Ich hab heute keine Ahnung“ steht, drei Seiten runter – egal wie. Für mich hat das etwas reinigendes und so versuche ich dann auch and Journal zu gehen, einfach drauflos – nur da mit dem Fokus aufs Schreiben/Schreibertum – und fertig, bis nichts mehr kommt.

      Inventur kann man wie in ARTS verstehen, aber das eignet sich für mich nicht für eine tägliche. In den 12 Schritte-Gruppen für egal was gibt es auch einen Vorschlag täglich Inventur zu machen im Sinne von was war gut, was war nicht gut, wie habe ich mich gefühlt, habe ich alles geschafft was ich heute tun wollte, so in etwa woillte ich das im Arbeitsjournal. Ich neige dazu mich von Stresssituationen blockieren zu lassen und dann reflektiere ich über diese Blockaden. Hattest du den Artikel mit meinem Bruder beim Arbeitsamt mitbekommen, wo ich hinmusste und gefragt wurde ob meine Mutter und er richtig lesen können? Das war zum Beispiel so was wo ich mich dran festgebissen habe und im Journal konnte ich dann fragen: Was heißt das für mich, was für meine Arbeit etc.?

      Sachen, die von den Morgenseiten ins Journal finden (habe ich den Zusammenhang richtig interpretiert?), sind Sachen, die sich in den Morgenseiten zum Schreibprozess oder zu Textstücken einfach ergeben, da ist kein bewusstes sortieren hinter. Die passen dann einfach und werden abgeschrieben. Heute morgen, irgendwo auf Seite zwei wusste ich zum Beispiel plötzlich mit was ich einen bestimmten Absatz im aktuellen Projekt schlüssig beenden kann, das ging rüber ins Journal. Meistens noch am selben Tag, mitunter trödele ich allerdings oder komme nicht gleich dazu.

      (Möglicherweise habe ich dich jetzt total verkehr verstanden.)

      [Falls der Artikel mit Bruder/Arbeitsamt/Lesen unbekannt und du den Kontext brauchst: https://faedenrisse.wordpress.com/2017/06/26/loesefafentniph/ ]

      Gefällt 1 Person

      1. Nein- genau richtig verstanden. Super! Danke! Den Artikel zum Arbeitsamt schaue ich mir später an! Arbeitsamt ist ja wirklich- auch, wenn Personen scheinbar keine Einschränkungen zu haben scheinen- immer so eine Sache für sich…

        Gefällt 1 Person

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.