In Worten ein Euro und dreiundvierzig Cent

Meine 91-jährige Nachbarin hat Bescheid bekommen, dass ihre Rente zu hoch ist. Sie liegt 1,43€ über dem Satz und muss deshalb den bestellten, also externen, Betreuer für finanzielle Angelegenheiten ihrer Tochter bezahlen. Von einer winzigen Rente.

Die Tochter, ungefähr so alt wie Mikesch, hat sich selbst in diese Betreuung begeben um aus den Schulden herauszukommen. Genauere Hintergründe kenne ich nicht und brauche ich auch nicht wissen. Will ich auch nicht wissen.

Weil wir es letztens von Betreuung und Kosten hatten, es ist vielleicht für die, die mitdiskutiert haben von Interesse. Die machen nicht vor einer 91-jährigen, pflegebedürftigen Frau halt, die zufällig einen Münzbetrag zu viel Rente hat. So läuft das.

Dass man sich in dem Alter nicht mehr unbedingt wehren kann oder will ist logisch.

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5 Gedanken zu “In Worten ein Euro und dreiundvierzig Cent

  1. Mir auch nicht 😦 Wäre sie jünger und nicht selbst pflegebedürftig, dann hätte ich es nicht ganz so unglaublich gefunden, aber dass selbst eine 91-jährige zu der dreimal am Tag der Pflegedienst und mindestens zweimal täglich die Tochter kommen zur Kasse gebeten wird das war auch für mich in der Form neu.

    Es grüßt Ina

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