Kleinigkeiten

Eigentlich wollte ich dieses Format nicht mehr machen, aber es eignet sich so gut.

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Ich hatte nicht damit gerechnet, dass Montag direkt etwas gemacht wurde, entsprechend konnte ich das Atelier-Kind nicht vorbereiten. Aber er hat sich erstaunlich schnell, erstaunlich gut arrangiert.

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Montag zurück an die „Susanne“ gegangen und schon macht Annika (die bitte endlich ihr Blog wieder aufmacht) wieder das Fangirl.

Nein, ich muss das nicht als Buch veröffentlichen. Dazu muss es erstens erstmal fertig sein und zweitens will ich nicht, dass mir einer in meinen Texten rumpanscht und drittens eigne ich mich denkbar schlecht als das, was sich Verlage heute als Autor wünschen. Ich habe weder Literatur noch Germanistik studiert, noch wohne ich in Berlin, bin Hipster oder mich assimilieren lassender Super-Behindi aka die nächste durchs Dorf treibbare Sau.

Fortsetzung als Foto-Roman ohne Fotos, liebe Annika, kann es auch nicht geben, dazu muss erstmal etwas fertig sein.

[Damit kein falscher Eindruck entsteht: Annika und ich können einander leiden.]

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Kann mir irgendjemand diesen Regenbogenmähnen-Einhorn-Hype, scheinbar besonders beliebt bei Frauen in meinem Alter, erklären? Oder lassen Sie es, es gibt Dinge, die muss ich nicht verstehen.

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Walburgas Geburtstagsgeschenk ist laut Rückmeldung auf den Tag genau angekommen. Große Freude.

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Jemand hatte nach der in einem früheren Kleinigkeiten-Post erwähnten Geschichte von Albrecht gefragt. Bittesehr.

Nachdem ich in der Reihe jetzt zweimal jüngere Protagonistinnen hatte hätte ich gern wieder reifere so wie Jule oder Swantje. Allein die Ideen fehlen.

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Zwei Etüden wurden diese Woche viel aufgerufen: Die aktuelle hier und eine etwas ältere auf den Tintenklecksen. (Von denen es mich manchmal immer noch wundert, dass die so gut angenommen werden.) Zugegeben, ich mag diese spezielle Etüde auch.

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Manchmal ist es fast schade, dass mir für dieses ganze Online-Auktions und –Kleinanzeigen-Trara sowohl die Geduld, die Zeit als auch das nötige Kleingeld fehlen. Jemand hat mich auf Nomi-Singles hingewiesen. Mikesch kann man den Sinn von so etwas nicht begreifbar machen [#Saus und Brause!]. Außerdem – Herr Handschuhschenker überliest den nächsten Satzteil – wird die Amiga-Veröffentlichung von Alphaville angeboten. Nein, ich lege es nicht darauf an jemanden zu traumatisieren, das hat mit ihm überhaupt nichts zu tun beziehungsweise hätte nichts mit ihm zu tun.

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Mikesch hat ihren Laptop durch die Gegend geschmissen. Sie dachte, der wird schon nicht kaputt gehen.

Übrigens: Was soll sie machen wenn der Diddl-Maus-Junge jetzt beim Arbeitsamt einen Stempel in die Akte kriegt? Wat is denn wennse den beim nächsten Arbeitslos inne Werkstatt tun wolln, weil da Scheiß in die Akte drin steht?

Willkommen in der Realität, wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt!

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Update, 07.07.2017: Im Phantasialand, dessen Gebärdenname sich sogar von der Achterbahn herleitet, dürfte das Atelier-Kind nicht Achterbahn fahren, weil er gehörlos ist. Siehe die Stellungnahme 01/2017 (das pdf öffnen, gibt keinen direkten Link) des Deutschen Gehörlosen-Bundes, der mit anderen Verbänden, Vereinen und Initiativen für hörgeschädigte Menschen zusammen auf diese Diskriminierung hinweist.

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2 Gedanken zu “Kleinigkeiten

  1. Das mit dem Stempel in der Akte, das hab ich ehrlich gesagt noch nie gehört, was hat das für Konsequenzen?
    So ein bisschen denke ich ja, wäre es vielleicht gar nicht schlecht, wenn der Diddel-Maus-Junge irgendwo eine Arbeit findet, für die er ausziehen muss. Ich weiß nicht, ob er alleine sein Leben auf Reihe bekommt, aber ohne unter dem Einfluss von Mikesch zu stehen wäre vielleicht hilfreich für ihn. Was meinen Sie?

    Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

    1. Ich bin schon lange Verfechter davon, dass der da raus muss (aber auf mich hört ja keiner…), allerdings wird der nicht ausziehen. Und sich auch nicht weg bewerben. Es war schwer genug ihn dazu zu bekommen (großer Amtsdruck), dass er sich in Nachbarstädte bewirbt.

      Das mit dem Stempel ist so: Nach diesen Tests (Lösefafentniph…) werden die Leute beurteilt und die Agenturgutachter haben ein Raster, das sich nicht unbedingt an objektiven oder gar medizinischen Grundlagen orientiert ist, und entsprechend als „fähig“ oder „ungeeignet“ wird man für dieses oder jenes eingeteilt. Es gab vor ein paar Jahren, findet sich bestimmt noch irgendwo, einen Beitrag bei Monitor darüber, dass auf diese Art plötzlich kognitiv fitte Leute den Stempel „geistig behindert“ erhielten und Werkstätten zugeführt werden sollten. Ich will nicht ausschließen, dass jemand so unselbstständiges (30 Jahre alt und in Begleitung vom Mami auftauchtend löst schon bestimmte Bilder aus) mit seinem Abschneiden beim Test (ich meine, die haben sich die Mühe gemacht mich ausfindig zu machen bezüglich Auskunft, also kann es nicht mal mehr mittelmäßig gelaufen sein) in der internen Kategorie landet.

      Ebenso liebe Grüße

      Gefällt 1 Person

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