Das Atelier-Kind und Währungsfragen

Früher hieß das Geld in Deutschland so wie sein Vater, nur mit –k statt –c, das weiß er ja. Aber heißt das Geld dann nicht auch irgendwann Philipp, Michael, Matthias, Gerald, Gernot, Thomas oder Andreas? Kann das nicht auch passieren?

[Außer Philipp habe ich jetzt willkürlich mir bekannte Vornamen der männlichen Leserschaft hier aufgezählt. In Deutscher Gebärdensprache stellt man die Frage etwas anders, weil Vornamen keine so große Rolle spielen wie in gesprochenen Sprachen.]

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8 Gedanken zu “Das Atelier-Kind und Währungsfragen

    1. Willst du darauf eine ehrliche Antwort? Na, gut: „Keine Ahnung.“ (Als Gebärde ist das eins, also nicht „keine“ und dann „Ahnung“.) Es gibt Sachen, die weiß ich einfach nicht. Möchtest du irgendwann in Michaels etc. oder von mir aus auch Christians bezahlen? (Letzteres könnte im Ausland von Verständnis her kritisch sein, Trump und Co. meinen dann wir handeln in „Manslaughter“.

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      1. Wenn man bei Wikipedia ( https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_(Gewicht) ) nachschaut, was ich getan habe, denn meine Vorstellung dazu war nur sehr nebelhaft, dann erfährt man, dass „Mark“ nichts mit dem Namen zu tun hat, sondern eine mittelalterliche Masseeinheit ist/war, ein Wäggewicht, um etwas abzuwiegen, also beim Handel etc. Im Prinzip sind wir da bei der modernen (ab Mittelalter) Entwicklung des Geldes bzw. der Einheiten. Ich finde das spannend und fragte mich, ob man das in seine Richtung kommunizieren kann, deshalb habe ich gefragt, was du gesagt hast.

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        1. Ach so, okay. Dass es keinen Zusammenhang mit dem Namen gibt ist klar, den Rest kommuniziere einem Grundschüler (klappt kognitiv noch nicht). Vielleicht hat die Dolmetsch-Dani da eine Lösung für, könnte ja sein, dass er nicht das erste Kind mit solchen fragen ist und die kann bekanntlich sogar Helge Schneiders Telefonmann auf Gebärdenspräche verständlich machen.

          (Und Queen-Songs „vervibrieren“, das Atelier-Kind hatte von dem Geburtstag bei Salmas Sohn erzählt und daraufhin hat sie ihm „We Will Rock You“ vorgestampft.)

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            1. Sie meinte, das gerade das eigentlich ein ideales Stück ist für den Musikunterricht an der Gehörlosenschule (wo sie auch Erfahrungen hat) sei. Das ist ein offizielles Fach, da lernt man Rhythmik und so was, ich habe das mal mehrere Wochen als Zuschauer begleiten dürfen. Fürs Syncronklatschen/-stampfen etc. kann selbst ich mir vorstellen, dass sie recht hat und wenn das zwanzig kleine Powerpacks (Gehörlose machen gern Krach, viele mögen z.B. auch Schlagzeug oder Trommeln spielen) gleichzeitig machen hast du ein Mini-Beben.

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