Kleinigkeiten

Seit die „Susanne“ als Rohfassung durch ist, also immerhin fast vierzehn Tage, versuche nachträglich Philipps Geburtstagswunsch von März zu erfüllen und irgendetwas aus der Ur-„Susanne“ zu machen. Eine Szene habe ich herausnehmen, abändern und eigenständig stellen können (Stein und Papier), ansonsten zwei Kapitel in akzeptable Form bringen können. Beim dritten hängt es, weil ich vom Kopf her nicht mehr rein komme. Und weil ich finde man merkt, dass ich damit – im Gegensatz zu dem, was letztlich die „Susanne“ geworden ist -, im Hinterkopf anscheinend größere Pläne, etwas längeres angedacht hatte.

Das wird nicht mehr. Also entweder, es schrumpft sich selber zusammen oder es geht noch maximal ein drittes Kapitel weiter. Oder ich lasse die ersten beiden als Fragment stehen. Ich mache es eh vorrangig um nicht einzurosten.

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Der Handschuhschenker, Seele von Mensch, möchte mir Bountys pürieren, damit ich was essen kann.

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Mikesch hat mich nicht zu ihrem Geburtstag in dieser Woche eingeladen, jammert aber, dass ich nicht komme. Außerdem will sie was geschenkt kriegen. Kann gar nicht sein, dass ich kein Geld habe um ihr was zu kaufen, ich habe doch jetzt Gläser. (Außerdem stimmt es nicht, dass sie kein Geschenk von mir bekommt, ich habe nur auf ihr ewiges Was kriege ich geschenkt? keine Antwort gegeben.)

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Der Lidl-Kundenservice ist auf jeden Fall schon mal hilfsbereiter und erreichbarer als der meines Internetproviders. Mal sehen ob das mit dem Stick klappt. Fall der Fälle, Sie wissen schon.

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Ich werde wohl nicht um die nächste OP herumkommen. Ab Monatsende, vorher habe ich keinen Termin bekommen, gibt es aber hoffentlich Antibiotika.

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Der Mit-Künstler eiert immer noch was einen neuen Computer angeht. Mein Zweitgerät ist seit Samstag da. Funktioniert, alles drauf und für meine Zwecke tauglich wenn der hier zusammenkracht.

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Fun Fact (ja, so was gibt es hier auch): Ich saß vorhin in einem Gespräch mit einer Sozialpädagogin wegen Mikesch. Die Dame hat mir mein eigenes Blog empfohlen. [Wusste natürlich nicht wen sie vor sich hat.] Ich weiß ja, dass ich mitunter in solchen Kontexten empfohlen werde, aber mir selber ist das noch nicht passiert.

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Der Atelier-Kind-Bruder scheint ebenso einen Sinn für Kunst zu haben. Wir besitzen nun einen Lampenschirm im Stil von Cy Twombly. (Das kann nicht weg, das ist Kunst!)

Außerdem teilt er gern, er hat den Handschuhschenker-Großneffen letztens mit Eis gefüttert. (Sich dann aber ungefragt der Hälfte des Atelier-Kind-Eises bemächtigt.)

Mit hatte das Atelier-Kind an dem Tag eine Packung (sic!) Dolomiti geschenkt, weil es sich erinnerte, dass ich erzählt habe, dass ich das als Kind mochte. Keine Ahnung, ob das noch schmeckt wie vor 30 Jahren.

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Was oder was für einen Menschen assozieren Sie mit dem Namen Tamara? Das ist auch so jemand, der gerade anfängt sich zu formen, aber sie ist noch lang nicht da und hat keine Rolle.

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7 Gedanken zu “Kleinigkeiten

  1. Den FUN-Fact finde ich besonders gut: Ganze Bücher könnte ich schreiben, wenn ich könnte, über die Ergebnisse unzureichender Hilfe, fehlgegangener Hilfe und Missverständnissen. Und immer die Aussage, „die Menschen da abholen, wo sie stehen…“ Ja, ist wichtig! Heißt aber nicht, dass man dann lediglich dort stehenbleibt und rumtrampelt.

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    1. Das war nicht böse oder herablassend von der gemeint. Es wird eben, dafür kann ich nichts, anderen Angehörigen von suchtkranken Menschen manchmal empfohlen und jetzt eben mir, weil sie nicht wusste, dass es meins ist.

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    1. Ich danke. Dafür, dass das jemanden interessiert, und dass du das so schön gesagt hast. (Ich sähe auch den Felsbrocken als Sonnenaufgang, die würden in diesem Fall nur den Abzess wegschneiden. Der Felsbrocken ist, dass man auch dafür heutzutage Monate warten muss. ->Risiko von Übergang ins Blut, kann gefährlich werden.)

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        1. Danke. Auch wenn es noch dauert, ich kann mamgels früherem Termin ja auuch erst Ende des Monats zu der Ärztin, die das Einleiten müsste, die wird wohl erstmal Antibiotika geben und dann vermutlich weiterleiten… Dauert alles ewig.

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