Meyra Primus hat nichts mit Omega Supreme zu tun

Über Nacht Gewitter und deshalb gute Luft, aber schlechter Online- oder Mobilfunkempfang. Es kann also sein, dass ich wieder plötzlich „weg bin“. (Gestern kam drei Wochen (!) nach erster Meldung des Problems Post vom Provider in der Richtung hätte sich dann ja erledigt…)

Das passt gut in diese Schwebezeit ohne Hauptprojekt, in der ich mich von allem Möglichen und Unmöglichen aufdrehen lasse: Der Mit-Künstler macht sich verständlicherweise verrückt wegen seinem kaputten Computer und ich lasse mich anstecken, weil meiner sehr wahrscheinlich auch nicht mehr lange macht. Ich weiß nicht wie viele Stunden ich in den letzten Tagen mit Recherche verbracht habe. Neben all dem, was aus den netzlosen zwei Wochen noch anfiel und dem, was sowieso ist. Ich will meine Routine zurück, die anderthalb bis zwei Stunden, die ich mir während der „Susanne“-Zeit auf jeden Fall in der Frühe freigeschaufelt habe, meine Ruhe vor, während und nach dem Sturm. Da konnte mir kein panischer Assistent, keine überdrehte Mikesch und keine Sorge über die wahrscheinlich anstehende Strom-Nachzahlung und die leere Druckerpatrone zwischen, kein Besuch (ich freue mich riesig) von weit her, der sich für Juli angekündigt, aber die Hauptsaison vergessen hat und nicht weiß wo zu übernachten zwischen. Das waren meine Pausenstunden. Für mich und meine Arbeit, das was meins ist. Text, Computer, Fisherman’s Friend und ich. Mich konnte man nicht stören, ich hatte nur den Notkanal, den ich als Feuerwehrfrau anhaben muss an.

Ohne Projekt fehlt das. Ich hatte mir (zu) viel Auftrieb von der Sache um Gerold, Swantje und Linda versprochen. Ich dachte, das zieht irgendetwas mit und es liegt sehr wahrscheinlich an der Erwartung, dass dem nicht so ist.

Ich würde gern planmäßig etwas Kleineres machen. Auch die „Susanne“ war nicht groß geplant und wenn sich was immer ich dann mache wieder selber streckt, dann ist es in Ordnung.

Ich wurde nach Meyra Primus aus der „Susanne“ gefragt. Im entfernten Sinne könnte man sagen, das ist ein Insider. Ich weiß, dass hier einige Lesende wissen um was es sich handelt. Das Modell Primus der Firma Meyra war meines Wissens nach das erste Rollstuhlmodell, das in den 80er Jahren standardmäßig mit bedruckten Speichenschützern vertrieben wurde. Weiß mit zwei Blautönen und rotem fetten Schriftzug „Primus“, eingefasst in einen der Blautöne. Unter dem P waren mehrere kleine gelbe Blumen.

Das Modell, beziehungsweise ein Modell dieses Namens, gibt es noch immer. Heute trägt auch ein Elektrorollstuhl der Firma den Namen Optimus.

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