5. Mai

Ich wäre ja heute gern raus gegangen und hätte mitgemischt. Geht aber nicht weil ich krank bin.

Für die Interessierten unter Ihnen ein paar Links zu Artikeln von den kobinet-nachrichten über den 5.Mai als Protesttag der Behindertenbewegung in Europa.

Wie es zum 5. Mai kam

25 Jahre Mai-Aktionen

und weitere Artikel zum Thema.

Denken Sie dran, es gibt keinen einheitlichen Notruf für Hör- und Sprachgeschädigte, es gibt Zwangseinweisungen in Heime und Werkstätten, erlaubte Medizintests an Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung, schulische Inklusion als großes Versprechen und in Wirklichkeit meist Luftblase weil ums Verrecken am Aussonderrungssystem festgehalten werden soll.

Falls Sie zu denen gehören, die die Petition gegen Zwangseinweisungen gezeichnet haben, haben Sie die Rundmail von AbilityWatch mit dem Fall von Markus Igel bekommen. Geschichten wie seine und nicht die inklusiven der bekannteren Aktivisten sind die Regel in Deutschland.

Hier ist die Mail von AbilityWatch. Der Mann ist 30 Jahre alt, einem nicht behinderten 30-jährigen würden die meisten Leute erzählen was er noch für Chancen und Möglichkeiten im Leben hat.

Die Petition kann nach wie vor gezeichnet und geteilt werden. Link dazu findet sich in der Mail von AbiltyWatch.

In Gelsenkirchen soll übrigens eine schwerstbehinderte junge Frau abgeschoben werden, denn ihr Herkunftsland sei sicher und die Flucht hätte sie ja schließlich auch überlebt…

 

Danke an Dolmetscherin Dani, die sich vorgenommen hat den Tag in der Atelier-Kind-Klasse zu thematisieren aus Solidarität mit den gehörlosen Demonstranten (auch via kobinet) in Karlsruhe.

 

 

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