Atelier-Depesche

Mein Fan-Girl ist hartnäckig. In einer positiven Weise. Wie auch in einer unmöglichen. Weil ich Annika keine Fortsetzung zu einem Text, den ich wie es scheint noch nicht annähernd fertig habe versprechen oder gar schreiben kann [dafür ist jetzt etwas drin, das wir beide in unserer Kindheit und obwohl in unterschiedlichen Schulformen sozialisiert  – sie der Klassiker Sonderschule, ich Privat –  identisch erfahren haben, beinahe sogar exakt identisch] fragt sie jetzt ob es dann nicht irgendwie mit den beiden aus Materie & Form weitergehen könnte.

Sie möchte so gern eine richtige Liebesgeschichte. Materie… taugt dafür zumindest als Exposition und Jule ist gar nicht so anders als Annika, obwohl ich Annika damals noch nicht kannte.

Aber ich glaube auch das ist nicht möglich. Was wäre denn über Jule und Moritz noch zu sagen? Und müsste das dann nicht ausufern in einen richtigen Plot, von denen ich nicht zwei zur gleichen Zeit handhaben kann?

Dumm ist, dass ich auch keine Ideen für Kurztexte in der Richtung habe.

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Recherchefragen (für die „Susanne“, die der Kinderzeit der eigentlichen Protagonistin spielt):

Erinnert sich jemand von Ihnen an die Plastik-Ufos oder die denen vorangegangen Schiffe, die um 1985 bei McDonalds die Vorläufer der Juniortüte bildeten? [Auf youtube findet sich noch ein Werbeclip mit den Ufos von 1985.] Ich weiß, dass ich mehrere hatte, aber nicht mehr was ich damit gemacht habe.

Hatte jemand in den 80er Jahren die Kassetten und Hefte der Erzähl mir was Reihe und bekommt noch irgendeinen Geschichteninhalt zusammen? Ich weiß, ich habe die Geschichte mit dem fliegenden Sparschwein Taiwan gemocht, aber ich erinnere mich weder an Titel noch Jahrgang noch was genau drin vorkam. Vielleicht kennt noch jemand eine andere Geschichte.

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Beinahe wäre ich fündig geworden was die Füllung der in letzter Zeit hier recht bekannt gewordenen Schultüte angeht. Ich hätte das Buch allerdings größenbedingt daneben legen müssen. Gekauft habe ich es aus finanziellen Gründen doch nicht. Ist auch nicht so wichtig, ich habe ein Exemplar, ich hätte nur gerne noch eines gehabt aus der Zeit als es erschienen ist. Der erste Einband der Reise im März-Verlag sagt so viel mehr über die Bedrängung und Verwirrung dieses Buches aus als das Autorenfoto auf dem Cover meiner rororo-Ausgabe.

Der Paperblanks Tagore ist aber auch schön. Schön unerschwinglich vor allem.

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Die Herkömmlichen – Link nur falls noch jemand der üblichen Verdächtigen zwecks Eintritt anfragen möchte, es steht nicht ohne Grund privat, das muss man aushalten können – laufen und das tut gut.

Währenddessen haben es die Tintenkleckse als Literaturblog bezeichnet in zwei Blogrolls geschafft. Auch das ist schön. Freut mich.

 

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