Einschläge

Es gibt Momente im Feuerwehrfrauentum über die ich im Rahmen der Dokumentation nicht rede. Ich rede mit Menschen darüber, die es verstehen, es ist also nicht so als würde ich es totschweigen.

Eine Kategorie dieser Momente sind die, in denen man da sitzt und – in meinem Fall, ich weiß es aber auch von anderen – denkt Oh, Mikesch, mach keinen Scheiß!

Es gibt Dinge, da kann ich sie mit allen Befugnissen und Möglichkeiten, die ich habe nicht rausholen.

Ich habe sie dank einem Tipp vom Handschuhschenker letztes Jahr als es ihr mies ging vor einer schlechten Psychiatrie bewahrt, so einer wo man die Leute vollgepumpt und fixiert in der Ecke parkt und das Behandlung nennt, aber ich werde nicht immer da sein.

Es können durchaus Situationen eintreten, in denen sich Ärzte nicht mehr um Rechtswege scheren und dann sind die ersten die gefragt werden der Stiefvater, der die Lage meistens eher schlecht als Recht überblickt weil er auswegs arbeitet, und wenn sie den nicht erreichen der Diddl-Maus-Junge, der schon aus Überforderung alles abnicken wird ohne zu wissen was er da macht und mit welchen Konsequenzen.

Und ich will nicht, dass das passiert: Angenommen sie geht wegen ihrem tatsächlich durch die Medikamente total kaputten Magen in ein Krankenhaus. Die sagen ihr, da geht das und das, sie sagt, dass sie die jeweilige Behandlung explizit nicht will, und die machen trotzdem, denn der Psycho ist ja freiwillig wegen Aua Magen gekommen. Mitgefangen mitgehangen, Pech gehabt. Außerdem hat der Sohn doch…

Der „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der materiellen Zulässigkeitsvoraussetzungen von ärztlichen Zwangsmaßnahmen und zur Stärkung der Selbstbestimmungsrechte von Betreuten“ will so etwas erlauben. (Der Link geht zu einem Interview der kobinet-nachrichten mit Martin Lindheimer vom Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener.)

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