An diesem Morgen wäre ich gerne Rahel

An diesem Morgen wäre ich gerne Rahel.

Ich habe den Namen als Kind schon geliebt, so wie auch einige andere aus der Bibel – besonders Ruth und Esther -, aber das ist auch mein einziger Bezug zu diesem Buch. Wir wurden getauft, das machte man so, aber es gab keine Religion.

Nicht dass einer dieser Namen zu mir passte.

Aber sie spüren sich so schön als Worte.

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7 Gedanken zu “An diesem Morgen wäre ich gerne Rahel

    1. Ich habe gerade im Dashboard gesehen, du hast den 1.500sten Kommentar hinterlassen, Christiane. 🙂 Hast du einen Wunsch? Möchtest du ein paar Schreibanregungswörter (entweder haben oder da lassen) oder möchtest du einen bestimmten Charakter mal wieder in einem Artikel sehen oder so was (wenn es im Rahmen dieses Dings hier machbar ist)?

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      1. Ach, cool, das freut mich! 😀
        Tolle Idee … Mal nachdenken … Wie wäre es, wenn ich dir einen Musiktitel nenne (was gefährlich ist, da du und ich unterschiedliche Musik hören und ich etwas nehmen könnte, was vermutlich älter ist als du), und du machst irgendwas damit?

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        1. Fein wäre das. Könnte dann nur ein paar Tage dauern, da wenn ich es wirklich nicht kenne, ich mich ein“hören“ muss. Ich bin nicht so, dass ich sofort „andocke“ und wenn ich nicht andocke, kann ich damit nicht arbeiten. Ich muss so ein Stück also mehrere Tage lang regelmäßig spielen bis etwas passiert. Das ist immer so. Geht bis zu einer Woche.

          Ein Stück, das älter als ich ist ist nicht unbedingt gefährlich, jünger als ich ist da schon kritischer. Musst du mal drauf achten, das meiste Zeug, das ich hier irgendwo habe war entweder vor meiner Zeit oder zu meiner sehr frühen Kinderzeit. Dass ich irgendwas habe, das wirklich neu ist, ist sehr selten. Ich glaube, das neueste, dass ich hier hatte war dieses Interpol-Stück beim Wort „Ästhetik“ für Boris, aber das ist von 2010, also auch schon nicht mehr so neu. Samstag (?) kommt was von 1981 zum Beispiel, New Order, dann kommt in Boris Projekt bald das blöde Wort „Einkaufsradio“ und ich bin fast froh, dass man hier im örtlichen Supermarkt mit Limahl belästigt wird. Nicht meine Mucke, ich finde den doof, aber besser als irgendein gruseliger Schlager.

          Und mögen muss ich Musik auch nicht unbedingt. In der „Susanne“ gibt es aus Gründen der Mehrdimensionalität – ein positiver Charakter braucht auch schlechte Eigenschaften oder Macken – einen Modern Talking-Fan. Finde ich grauenhaft, aber die Frau brauchte halt etwas, wegen dem man sie auch unsympathisch oder doof finden kann, damit der Charakter funktioniert und da passte, dass sie Scheiß-Musik hört.

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          1. Nachgedacht. Entschieden. Umentschieden. Wieder umentschieden. Es ist doch jünger als du (oder ich müsste mich sehr irren).

            Jetzt aber: Queensrÿche – Operation Mindcrime.

            Ja, ich meine nur das Lied, ja, es gibt ein Konzeptalbum dieses Namens, ja, es gibt eine Menge dazu im Netz. Ich hoffe, du kannst und magst damit was anfangen. Von meiner Seite aus lass dir alle Zeit der Welt, ich bin auch nicht sauer, wenn du es in die Ecke schmeißt.
            Ich finde Modern Talking auch grauenhaft, und auch wenn ich sie im Ohr habe (wer nicht) und damit anerkennen muss, dass es eingängig ist, macht es das nicht besser 😉
            Liebe Grüße
            Christiane

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            1. Ich habe die Ruhe jetzt nicht, deshalb habe ich nur mal rasch meine Suchmaschine nach dem Text gefragt und oberflächlich gelesen.

              So unbrauchbar ist das nicht. Im Gegenteil. Da gibt es Möglichkeiten, die hoffentlich keiner in die Realität umsetzt, die in Fiktion aber durchaus gesagt werden könn(t)en.

              Reales Beispiel: Ich war in den letzten Zügen meiner Umschulung als 2009 nach Winnenden auf dem Campus in den Wohnheimen (die Leute kamen aus ganz Deutschland) Waffen gefunden wurden. Nachahmereffekt, Trigger, was weiß ich. Wir waren alle froh, dass wir zu dem Fund-Zeitpunkt nicht auf dem Campus waren. Die, die da waren erzählten geschockt genug.

              So ein Mensch, einer bei dem was gefunden wird, was will der? Warum tickt gerade der aus, obwohl alle anderen genau so enttäuscht, betrogen und verarscht wurden/worden sind? Es gab Unmengen Leute, die psychisch wegen falscher Versprechungen und Druck am Arsch waren. Und verglichen mit anderen Maßnahmen, die ich kannte war es da nicht besonders schlimm. Andere haben das anders gesehen: 2010 lief auf dem selben Campus eine Schlägerei mit Waffen, 2011 wurde in einem der Wohnheime eine Frau umgebracht, Mörder mit Interpol gesucht und in Italien aufgegriffen. Irgendwas muss doch zu so einem Knall geführt haben, dass die Leute sich in dem Moment eingebildete Kontrolle wieder holen.

              Man kann das natürlich auch anders machen. Ganz anders, aber unschön. (Siehe zum Beispiel die Diskussionen nach dem Wallraff-Report auf den kobinet-nachrichten. Es ist offenbar „Mindcrime“ in diesen Einrichtungen als Angehöriger zu sagen „So nicht!“. Und natürlich in x total anderen Kontexten.)

              Werde ich wohl merken, wenn ich die Ruhe für die Musik habe. Aber da geht was. Auf jeden Fall. Dauert nur ein paar Tage.

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              1. Ja, super, freut mich, und ich dachte mir, dass du vermutlich auf den Text anspringen würdest. Ich mag das ganze Album (und natürlich nicht nur die Texte 😉 .
                Lass dir Zeit, ICH mache dir gewiss keinen Stress.

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