Schu(h)bidu

K. hat mir meine neuen Schuhe nachgekauft. Beziehungsweise ihr fiel ein, dass ich so welche immer versuche zu bekommen und weil sie selbst ein Paar Trekkingstiefel wollte hat sie ihren Sohn, der direkt neben dem Geschäft arbeitet hingeschickt. Der hatte Glück und K. und ich jetzt dasselbe Paar Schuhe in unterschiedlichen Größen.

Raten Sie mal wem das nicht passt und deshalb jetzt wieder groß aufmacht. [Das tut sie auch wegen anderer Sachen, aber ich habe mich entschieden, das hier nicht zu zeigen, sie tritt unter anderem mal wieder tief in K.s Trauma, weil K. nach fünf Jahren (sic!) Kampf mit der Krankenkasse endlich eine Kostenübernahme für eine spezielle Therapieform bekommt. Sind für Mikesch mal wieder Sonderrechte…]

Sohn von K.: „Miki, ich versteh dich nicht. Du sagst, du würdest keine Lidl-Schuhe anziehen und Wandern gehste auch nicht.“ [Er ersetzt die letzte Silbe ihres Vornamens durch ein i, von daher hier Miki]

Mikesch: „Die Schuhe sind hässlich!“

Sohn von K.: „Warum regst du dich dann auf? Kann dir doch egal sein.“

Mikesch: „Jetzt hat die so Schuhe wie die dergl. Anstatt, dass man sich vernünftig anzieht…“

[Ich könnte das Doppelte von Mikeschs letztem Verdienst zum Leben zur Verfügung haben, meine Trekkingschuhe würde ich genau da und nirgendwo anders kaufen. Ich verrate Ihnen auch warum: Fragen Sie mal einen Sportläufer nach den Fußschmerzen wenn seine Schuhe zerlaufen sind. Genau das passiert mir bei meinen nicht anatomisch korrekt gestellten Füßen in jeder für ihr anatomisches Fußbett noch so hoch gelobten Wander- oder Trekkingschuhmarke. Wer auch immer die Lidl-Schuhe herstellt hat auch ein gutes Fußbett, aber ich von Anfang an keine Schmerzen. Ein für andere Leute wahrscheinlich super passendes Paar Schuhe der Marke, die früher so gern draußen zu Hause war hat mir noch zu Heidelberger Zeiten einmal so starke Fußschmerzen verursacht, dass ich Mühe hatte nicht hinzufallen und außerdem drei Tage später noch Schmerzen.]

K.: „Du bist nur wieder neidisch.“

[Hier ging Mikesch unter die Gürtellinie.]

[Sohn von K. versuchte zu deeskalieren.]

„Außerdem will ich die Scheißschuhe ja gar nicht haben, ich will, dass mal einer was für mich macht.“

Nachdem ihr Bewerbungstrainer ihr schon gesagt hat, sie muss sich bewerben und er hat nicht die Macht zu unterbinden, dass die  Angeschriebenen sich bei früheren Arbeitsgebern über sie informieren, abgesehen davon sei es in ihrer Branche üblich zum Beispiel Krankheitstage beim Vorarbeitgeber zu erfragen.

Außerdem besorgt der Diddl-Maus-Junge ihr ja gerade keinen Nachschub. Was Grund genug für sie war, dessen Pusterohr – dieses Mundstück für Asthmatiker, ich habe das Fachwort gerade nicht -, in die Toilette zu schmeißen, damit der mal aufhört so zu tun als…

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