Trip

Noch ein bisschen Bahnhof für textstaub, in der Art wie ich auch schon Mal Schnee gemacht habe, da mit den Herren Curtis und Beuys. Diesmal begegnen wir Bernward Vesper, wegen dem das achte Stück in meiner Kunstwort-Reihe nicht geklappt hat. Ursprünglich wollte er sein Buch Trip nennen, nachdem er die Titel „Hass“ und „Logbuch“ verworfen hatte.

Nach Prag hat er sich nicht gesehnt, nein. Diese Welt war ihm verleidet. Aber selbst wenn er gewollt hätte, mit einem Moped kam man noch nicht mal im Kopf vom Gut weg. So ein Zirkus, das war under the table. Es musste größer sein, höher, dazu brauchte es den finalen Faustschlag. Der ihn selbst wieder zurück warf. Am Ende seiner Reise steht ein Buch mit dem Bild der Bahnhofsschienen und dem Ortsschild von Triangel.

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9 Gedanken zu “Trip

    1. Das ist fein. Fleißig ist bei mir das falsche Wort, das würde meines Erachtens nach implizieren, dass ich das bewusst mache oder es etwas irgendwie „erarbeitetes“ ist. Bei mir ist es aber so: Ich schnappe etwas auf – im Falle deines Projektes oder Juttas Generator etc. zwar bewusst – und ob ich will oder nicht, ich habe einen Film. Das geht eigentlich alles nur über Assoziationen, ob ich die gerade brauchen kann oder nicht, und wenn ich für den Film Worte habe – ich denke nicht in Sätzen -, dann kommen diese Worte aufs Papier.

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            1. Das mit dem Raum unter anderem, da fühle ich mich sofort eingesperrt und fange gar nicht erst an zu „reden“. Dazu: zu schnell, frisst zu viel Zeit und lenkt – mich – vom Wesentlichen ab. Das war unter anderem auch mein Problem bei/mit tumblr. (neben dem Copyright-Kram) Leute wie du machen Großartiges auf twitter, Leute wie Anatol Knotek (kennst du seine Arbeiten?) Großartiges auf tumblr., aber ich komme da nicht hinterher. Das passte nicht für mich. Ich habe hart lernen müssen im Leben, dass ich nicht immer nur alles durchjagen und – hetzen muss, dass ich mir Zeit lassen darf, da tut mir so was extrem Schnelles nicht gut.

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              1. Ich lasse mich da nicht hetzen / mache was ich denke und will und dies unabhängig von angesagter Norm oder Pflicht. Und zum anderen liebe ich diese kurzform. Das Reduktive. Auch dies fordert Geist und Sinne. Meiner Kritzelmentalität kommt dies entgegen. Das Flüchtige wie ziehende Wolken.
                Wie alles im Netz. Wie alles.
                Ein Spiel der Mittel.

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                1. Ja, du nicht (hetzen lassen). Das ist ja das schöne, Menschen sind verschieden. Ich bin auch qua Mikesch-Pflege-Hauptjob darauf konditioniert schnell zu reagieren, das schlägt sich auch darin nieder, dass mich solche Sachen dann ungewollt stressen.

                  [Die Kleckse sollten jetzt eine Gästebuch-Seite haben, unten im Footer, über dem Archiv. Zumindest so lange, bis ich bei diesem Theme raushabe, wie ich sie anders platzieren kann.]

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