Anhang-Gedanken

Weil mich jemand gefragt hat wo mein „Nachtlicht-Fragment“ hin ist, sie könne es hier nicht finden – schau mal hier – ging mir durch den Kopf was die Tintenkleckse mir gebracht haben.

Reinigung, in die Gänge kommen, Themen, die mich beschäftigen aus Dingen raushalten, in die sie nicht reingehören, Entspannung, Spieltrieb

Es ist eigentlich, wegen all dem oben, auch so eine Art metaphorisches Arbeitsjournal. Eins in Sprachbildern. So geworden ohne mein Zutun.  Serpentinen-Landkarte.

Was mich freut und manchmal auch erstaunt ist, dass das meiste davon mit etwas Abstand gelesen trotz Kürze und Uneditiertheit „rund“ ist und Substanz hat. Ich denke nicht nach was ich da mache. Ich schreibe das hin, oft ist das ein ziemliches Geschmiere und die Licht- oder meine Sichtverhältnisse nicht die allerbesten, und dann lege ich den Stift zur Seite und die Angelegenheit ist durch. Kein weiterer Gedanke. Schon beim Abtippen erscheint mir das Zeug uralt. Aber das heißt natürlich auch, dass ich dadurch schon früh am Morgen merke, dass mir mein Handwerk nicht nur liegt sondern auch irgendwo in Fleisch und Blut übergegangen ist. Irgendwann in 25 Jahren und trotz Kollaps und diversen Stillständen und Rückschritten.

Fein.

Danke denjenigen, die dort mitgehen, ich weiß das zu schätzen.

[Hier die ursprüngliche Projekt-Erklärung.]

 

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