Among Artists

Die Amerikaner haben einen Wunsch: Ob ich die Texte, die ich denen in regelmäßigen unregelmäßigen Abständen in den Verteiler poste irgendwo archivieren kann? It’s such a shame they get lost or deleted. Das verstehe ich. Ich finde das auch bei einigen Beiträgen, manchmal sogar meinen eigenen, ich behalte sie nicht. So, could I? Because what I have to share is really interesting, this culturally different point of view or approach to things even mind-broadening.

Oh well. Ich schreibe nichts besonders Ausgeklügeltes in den Verteiler, nur das wie mir der Schnabel gewachsen ist. Weil es mir gut tut wieder Englisch zu schreiben – ich habe an früheren Arbeitsorten oft hauptsächlich Englisch gesprochen und geschrieben – und überdies immer wieder Interesse und Rückfragen wegen der unterschiedlichen Sichtweisen und Wahrnehmungen kommen, werden meine Verteiler-Beiträge oft relativ lang und komplex. Ich kann verstehen, dass der Vorschlag kommt, könnte ich nicht noch ein anderes Medium… Ich verstehe auch, dass das ideal ist. Und eigentlich einfach, ich brauche nur ein weiteres WordPress und den jeweiligen Beitrag kurz nachdem er in den Verteiler gerutscht ist darauf zugänglich machen. Eigentlich nicht viel Arbeit. Oder doch.

I don’t know. Also I am – you get the irony – so wonderfully creative when it comes to thinking up suitable URLs. Oh well.

Mir ist natürlich klar, dass so ein Projekt auch eine Bereicherung für Menschen wie Salma wäre. Der kann ich oft nicht wirklich gut erklären was ich da eigentlich mache, in diesen arbeitsjournalintroducinggermanbornartistsmischmasch Beiträgen könnte sie sich besser zurecht finden und das nehmen, was sie gebrauchen kann.

Also because them lot – so reden die scherzhaft von sich selbst – im Verteiler are so enthusiastically curious about differences and perspectives, because us Germans as it seems ARE very different indeed, I could make it some kind of joint venture and have people write Gastbeiträge. Wie immer das aussehen würde. Vielleicht hätte ja irgendwann ein hier lesender Mensch Lust über irgendeinen Künstler, der persönlich beeinflussend war, seine eigenen Entstehungsprozess oder was auch immer beizutragen. In English of course. Davon braucht sich niemand abgeschreckt zu fühlen, wenn man davon ausgeht, dass dieses Projekt, das ich mir noch nicht konkret vorstellen kann, tatsächlich eine Art Archiv für die Leute aus dem Verteiler wird, dann sind die sehr aufgeschlossen was eventuelle Unsicherheiten in der Sprache betrifft. Und auch was die Ausrichtung oder die ausgeübte Kunst betrifft, da sind zum Beispiel Maler, Musiker und eine Tätowiererin. Es müsste sich niemand Sorgen machen.

Ich muss mich ja nicht mehr dieses Jahr entscheiden.

[Die Damen und Herren spielen tatsächlich gern mit deutschen Worten in englischen Sätzen.]


Und es passt jetzt irgendwie gar nicht, aber irgendwie auch wieder doch: Glumm erzählt einen Traum seiner Gräfin – ich nehme an, den Traum gab es wirklich -, die die Königin bei einer Ausstellungseröffnung war.

[Dem sollte ich mal die Amerikaner schicken, zum Lesenüben.]

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