Stadtpoem

Du Mensch.
Mensch du.
Du, Mensch, weißt du was das bedeutet wenn man nicht reden darf?
Mensch, du, wenn alle über dich reden, aber nicht mit dir.
Du?
Mensch, du bist nicht alle.
Nicht alle sind Menschen.
Nicht alles ist ein Mensch.
Du Mensch.
Du, was ist menschlich?
Da steckt ein –ich drin, das ist verworren, denn –ich ist vom Du zu bestimmen.
Mensch du.

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4 Gedanken zu “Stadtpoem

    1. Das Poem kommt wie es kommt, ich denke nicht drüber nach was ich da mache. Ich suche mir auch keine Themen.

      Interessant finde ich, dass dein Aber den einzigen Satz aufnimmt, der meines Erachtens nach eindeutig ist, den Rest kann und muss jeder für sich selber interpretieren.

      Ist das Smartphone mit dem jemand kommuniziert ein Mensch? Oder die wie auch immer gearteten Geräte mit denen wir diese Kommentare schreiben? Aber viele, viele Menschen behandeln diese Geräte so als seien sie unbedingt notwendig um zwischenmenschlich zu kommunizieren oder gleich als Mensch-Ersatz.

      Ich hätte eigentlich eher gedacht, dass man wenn, dann über den Vorsatz stolpert, aber auch darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht.

      Es könnte übrigens sein, dass du im November deine Credit für die Wortschöpfung „offene Miniaturen“ (bei der anderen Folge vom Poem) bekommst, ich habe als ich jetzt krank war morgens im Dämmerzustand ein Heft vollgeschrieben. System wie hier im Poem: nicht drüber nachdenken, treiben lassen. Eventuell gibt es im November davon Auszüge. Für die Sachen passt die Bezeichnung meines Erachtens nach gut.

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      1. Ich hab meinen heutigen Beitrag auch im Halbschlaf im Bett verfasst. Ich trug in schon eine Weile mit mir rum – heute morgen musste er raus.
        Jetzt sitze ich an den Korrekturen – seufz. Aber es tut gut, wenns in der Welt ist, oder?

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        1. Eben. Ich übe das auch gezielt. Vor ein paar Jahren oder sogar noch zu Anfang der Fädenrisse hätte ich so was wie das Poem nicht gekonnt, das ist gewöhnungsbedürftig bis man das Vertauen hat, dass es kommt wie es kommen soll.

          Ich stehe nachts auf, da kommen die besten Sachen. Ich glaube, es ist das Ding, das ich dir unterm dem anderen Stadtpoem (da wo die Miniaturen einbrachtest) verlinkte, das ist in der Urform ausschließlich nachts unter der Taschenlampe entstanden, zwischen nachts wach werden und wieder einschlafen. Das ist bei mir was anderes als die regulären Posts hier oder Gastbeitäge für andere, die schreiben sich auch oft selber, aber das geht situationsabhängig und tagsüber, brauche ich nur runterrasseln, muss ich aber bei denken. Meine beste Projektarbeitszeit ist morgens vier Uhr, gleich nach den Morgenseiten, das Poem geht nur unterwegs etc.

          Etwas länger mit sich rumtragen bevor es zum Post wird kenn ich noch aus meinem alten Blog, da war es eher persönlicher für mich als hier in der Doku. Hier betrifft es mich zwar, aber es hat eigentlich nicht so viel mit mir persönlich zu tun, es ist recht sachlich. Das andere Blog, das ich mal hatte ging um eine Sache für die ich wirklich brenne, demnach haben ich immer gut und lange überlegt was wie wo ob und wann.

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