Von dem, was stört wenn es mal da ist

Der Mit-Künstler bemerkt mal wieder wie seltsam anders wir sind. Und das doch wieder gleich, obwohl wir da verschieden sein könnten. Anders weil es für uns keinen Abend gibt und auch keinen Morgen. Wir sagen nie Dies oder das mache ich am Abend oder das oder dies mache ich am Morgen.

Spätestens seit der großen Kopfoperation vor Jahren lebe ich nach Schmerzzyklen, ich habe gelernt was ich brauche und wie ich es brauche und was ich nicht brauche und wie ich es nicht brauche. So etwas wie Abende gehören dazu. Ich bin schmerztechnisch gesehen die meiste Zeit ab neunzehn Uhr nicht mehr zu gebrauchen. Das stört mich nicht weiter, dafür stehe ich morgens um vier Uhr auf.

Er lebt nicht so. Dennoch kann er für sich keine Pläne machen. Ich weiß nicht ob das wieder ein Süchtigen-Kinder-Ding ist, aber die meisten Dinge, die andere abends oder vielleicht morgens tun empfindet er als sinnlos, sie haben keinen Wert für ihn. Er passt damit nicht hinein, aber das stört nicht.

Nur manchmal. Wenn er merkt, dass es entweder andere Menschen stört oder den Prozess andere Menschen in sein Leben zu lassen. Weil die das stört.

Dann stört ihn das gewaltig.

Und wissen Sie was mich daran stört?

Ich bekomme jetzt wieder den Weiber-Scheiß ab und kann sowieso nicht helfen.

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