Ankündigung: Sendepause II

In einer Woche wird noch mal geschnitten. Der Knochen trägt nicht mehr lange. Muss man was machen, sagt der Operateur. Bevor es zu spät ist. Wie im August weiß ich nicht wie viel nächste Woche hier stehen wird. Oder ob überhaupt etwas.

Wie schon damals gilt: Wenn Sie mögen, lassen Sie mir ein paar Stichworte zum Fiktionen basteln in den Kommentaren, falls mir langweilig wird. Oder ein paar tröstende Worte für den Mit-Künstler, der sich einen Kopf macht, weil er diesmal nicht da ist. Oder schlagen Sie mir eine bis dato unbekannte Beschäftigung für das Atelier-Kind vor. Oder einen Namen für das Puppenkind, das wir vorher noch nähen wollen. [Keine Diskussion, Jungs können auch nähen.] Oder freuen Sie sich mit mir falls der Handschuhschenker noch mehr Post schicken lässt, weil ich ja beschäftigt werden müsse.

Das könnte diesmal etwas weniger der Fall sein, im Gegenteil: Mir ist eine tagelange Krankschrift in Aussicht gestellt worden und ich soll mir vorsichtshalber ein paar Schlaftabletten besorgen, weil der Operateur findet, ich sehe jetzt schon aus wie in die Tonne getreten und müsse dringend und viel schlafen. [Da ist mir auch jetzt schon nach.]

Raten wem das alles megaegal ist, wer aber ganz traurig sein wird, dass die dergl schon wieder nicht zur Verfügung steht – wozu braucht die überhaupt die ganzen Operationen, ehrlich jetzt… Knochen können doch gar nicht schwach werden…Au, was tut mir alles weh! – müssen Sie nicht wirklich, oder?!

 


Noch eine Ankündigung, die mit dem oben nichts zu tun hat: Es landen gerade immer wieder Kommentare fälschlicherweise im Spam oder verschwinden sonst wie. Das kommt von WordPress. Ist nicht meine Absicht. Wen ich rausfischen kann, weil ich den Kommentar finde hole ich raus, der Rest ist für mich nicht rückhol- da nicht einsehbar.

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39 Gedanken zu “Ankündigung: Sendepause II

    1. Danke. Ich sehe das nach den guten Erfahrungen von August eigentlich positiv. (Konnte der Operateur ja nichts für, dass ich durch unsachgemäßes Verhalten Nachschmerz und Schwellungen verursacht habe, war ja mein eigenes Verschulden.)

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    1. Erstmal schlafen können… Ich glaube, durchhalten ist noch das Leichteste, die Sache im August war um einiges größer und sobald da „gemacht“ wurde sind diverse derzeit vorhandene „Unpässlichkeiten“ auch wieder weg. Momentan mache ich ja auch recht normal weiter (auch wenn ich heute früh so eine Attacke bekommen habe, dass ich dachte, ich knalle mit dem Kopf auf den Badewannenrand. Morgens um vier, gerade aufgestanden. Wahrscheinlich wusste ich, dass ich mir Kopfwunden um die Zeit nicht erlauben kann, kann selber keinen Arzt rufen, so dass ich mich dann noch kaum sehen könnend hochreißen konnte. Dagegen sind ein paar Tage nach der OP gar nichts.)

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  1. Namensvorschlag für das Puppenkind: Clara.
    Auch von mir alles Gute- bin selbst erst vor Kurzem operiert worden. Macht keinen Spaß, aber hoffentlich gehts dir danach besser! Und zum Zeitvertreib: Hörspiele! Dabei schlafe ich ein. Viele Genesungsgrüße!

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    1. Das wird nicht schlimmer als im August. Hörspiele sind leider kein guter Zeitvertreib, ich habe einen Dauertinnitus, da ist diese Art Fokussierung für mich eher anstrengend (ich lasse ja auch nebenbei nie Musik laufen) und direkt ein paar Tage nach so einem Eingriff will ich das nicht übertreiben, sonst komme ich gar nicht runter. Im Moment ist das Härteste dieses körperliche Erschlagensein, weil ich dauernd meine, ich stünde kurz vorm Epileptischen (kann vereinzelt bei so Kopfsachen passieren, eigentlich neige ich da aber nicht zu) und
      dann kommt er doch nicht und ich kippe bloß so.

      Haben Claras bei dir braune oder gelbe (blonde) Haare? Falls dem Atelier-Kind der Name gefällt.

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        1. Was für’n Klischee? Sind bei euch Klaras aufgedonnerte blondierte Prinzesschen oder wie? Die einzige mir bekannte Clara ist das Kind von eine Bio-Homöopathie-Eso-Mutter.

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          1. Nein. Claras sind bei mir die Freundinnen von Heidi. Die Heidi von der Alm. (das Kinderbuch. Deshalb nannte ich es Klischee) Ich mag den Namen Clara im Übrigen. Sonst hätte ich ihn nicht vorgeschlagen. Du musst ihn ja nicht nehmen.

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            1. Ach so, die Klara! Dann gibt es keine, das ist nämlich – ja, auch Behinderte können ätzend sein und Vorurteile haben, wir sind auch nicht frei davon [was viele leider denken] – in den Kreisen, in denen ich verkehre und möglicherweise noch darüber hinaus ein Synonym für Musterkrüppel. Ich halte es zwar für natürlich Puppen mit Handicap zu machen, aber das neurotsche Umfeld dazu nicht und diese Wunderheilung dazu auch nicht. [Du glaubst nicht, wie oft mir als Kind und anderen betroffenen Mädchen gesagt wurde Wenn du nur übst…] Wäre stattdessen Anne genehm? Anne war ein Mädchen im Rollstuhl, andere ICP-Form als ich, nachaußenhin der Klischee-Spastiker, der sie den Mist auch erzählt haben, obwohl klar war, die lernt nie sprechen, die kann nie stehen, die wird immer Assistenz benötigen. Heute vegetiert Anne, Tochter reicher Eltern, übrigens ins irgendeinem Heim vor sich hin…

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              1. Ich hatte als Kind eine Puppe, die ich Clara (absichtlich mit C) nannte. Sie war eine Puppe ohne Handicap. Nur den Namen hatte ich aus der Heidi-Serie. Als ich die Frage nach einem Puppennamen las, ist sie mir gleich eingefallen. Sie hatte ganz tolle Schuhe, die ich als Kind liebte. Blonde (gelbe) Haare, die länger waren und die ich ihr irgendwann geschnitten habe. Was Kinder halt so machen. Diese Info war mir zunächst zu privat, aber irgendwie ist es mir jetzt doch wichtig, dass meine erste Verbindung nicht die zu einer Puppe im Rollstuhl war.

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                1. Nee, ist schon klar, dass andere nicht dieselbe Verbindung dazu im Kopf haben wie ich.

                  Ich habe auch mal Puppen die Haare geschnitten, so ist das nicht. Das ist witzig im Nachhinein (und eigentlich auch was Privates): Die Puppe hieß Betty, zirka zwanzig Jahre später lernte ich eine Frau kennen, die hieß genauso und hat ganz ähnliche Haare (es hat nicht gehalten).

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    1. Danke. Im August hatte ich Glück, also rechne ich auch hier nicht mit viel Schmerzen danach. Das, was wirklich hart ist, ist wie in den anderen Kommentaren schon gesagt, eher diese Müdigkeit und dieses Fertigsein durch die Schmerzen jetzt. Ist halt Kopf, das ist immer schlauchend.

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  2. Ich drück die Daumen! Den Wunsch nach Schlaf kann ich sehr gut nachvollziehen.
    Im Namenfinden bin ich grottig schlecht, wie wäre es mit Nelly? Oder Pippi, und dann denkt Ihr Euch ähnliche Geschichten wie seinerzeit Pippi Langstrumpf aus. Auch vielleicht eine schöne Beschäftigung für das Atelierkind, sich eine Geschichte, eine Art Lebenslauf, für die Puppe auszudenken?
    Oh, mein Essen kommt glaube ich. Also toi, toi, toi!

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    1. Pippi ist nicht drin. Hab ich hier ernsthaft nie von Pippi und Lulu erzählt? Zwillinge, Klassenkameradinnen vom Atelier-Kind, werden immer mit dickem SUV gebracht. Mutti fand die Namen soo süß und Astrid Lindgren bla. Dumm nur, dass Kinder beides auch zu Urin sagen und entsprechend werden die Mädels fertig gemacht. Nicht nett, aber es sind Kinder. Anstatt ihren Töchtern jetzt aber Rückrat beizubringen und damit Verantwortung zu übernehmen für die Namen die sie ausgesucht hat, kommt Mami jedes Mal wenn die Mädels heulend nach Hause kamen in die Klasse gestürmt und dann geht erst mal eine Stunde gar nichts weil sie meint die Lehrer zurechtweisen zu müssen. Mir tun die Mädchen leid, weil sie gehänselt werden (mein Name war ja auch nicht unproblematisch), aber auch wegen der Mutter.

      Nelly ist für ihn glaube ich untrennbar mit Nachbars-Nelly verbunden, da müssten wir schon einen Hund nähen.

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      1. Die armen Zwillinge. 😦 Ein richtiges Kind würde ich nie Pippi nennen. Im Bekanntenkreis gibt es einen Michel, das geht gerade noch, wobei ich nicht weiß, ob da vielleicht irgendwann das Thema „Deutscher Michel“ hochkommt, aber dann vermutlich erst im Politikunterricht.
        Einen Hund zu nähen, ist dann das Folgeprojekt. 🙂

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        1. Der Michel heißt im Original Emil und die gibt es zu Hauf. „Madita“ ist auch so was, das ist eine Erfindung der Übersetzer. Aber es soll ja auch deutsche Eltern geben, die ihre Töchter wegen Lindgren „Tjorven“ nannten (das soll doch „dicke Wurst“ oder so heißen)…

          Michel als Rufname zu MichAel ist hier durchaus gebräuchlich. Bei Männern.

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    1. Esmeralda ist ein denkbar schlechter Vorschlag für eine Kooperation mit einem Kind, das in einer Sprache denkt, die das Konzept von Vornamen nicht so begreift wie man es auf Deutsch kennt. (Nicht dass du das wissen konntest.) Er wird das nicht als Name begreifen, deshalb brauche ich ihm das gar nicht vorzuschlagen. In Gebärdensprache kennt man Vornamen so nicht, das ist etwas, dass es auf dem Papier gibt, aber nicht zum Beispiel in der Anrede. Es gibt für jede Person eine individuelle Gebärde, die zu ihr passt, und dann wird einmal dazu buchstabiert wie man das schreibt, also wie der Name auf dem Papier aussieht. Das geht natürlich auch mit komplizierteren Vornamen, aber erst dann wenn die bekannt sind. Mit unbekannten Vornamen ist das schwierig.

      Artisten-Kind ist natürlich interessant. Ob für’s Atelier-Kind weiß ich nicht.

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    1. Wie gesagt, ich sehe das wie im August. Das wird nicht drastisch, ist verglichen mit dann auch minimalinvasiv und es macht derselbe Operateur. Es klingt halt nur (auch für mich) so gruselig wegen der Knochenschwäche.

      Ich hab euch für Freitag (?) noch ein schönes Kunstzitat eingestellt und für Montag hübsche Mucke (könnte dir sogar gefallen), dann läuft hier nicht alles leer.

      Hoffentlich frisst WP bis dahin nicht x Kommentare. Ich „darf“ Leute aus dem Spam ziehen, die hier regelmäßig zu Wort kommen, gestern sollte ich was freischalten und da war kein Kommentar (selbststätig in Spam verschoben?)…

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        1. Ich auch nicht. So was hab ich gar nicht. Mir wird gerade schon wieder jemand im Spam gezeigt, die eigentlich freigeschaltet sein müsste. Ulli vom Cafe Weltenall habe ich einmal erst drei Tage später gefunden. Zum Glück noch.

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            1. Kennen wir ja. Ich habe da jetzt noch oben einen Satz zu geschrieben. Nicht dass wenn ich dann nicht jeden Tag schaue(n sollte) jemand kommentiert und denkt, ich lasse ihn/sie/es willentlich nicht rein. Ich bin halt auch nicht immer da und wenn ich nicht wegen Mikesch „vor der Kiste“ hänge, bekomme ich das eben nicht mit.

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  3. Alsdann, wieder unter die Schere und das Messer! Vielleicht mag das Atelierkind sich derweil mit Legebildern vergnügen? Pinseln – schnippeln – . zusammenlegen, kann auch geklebt werden. Da hätte er doch was, das ihn an dich denken lässt. Und der Puppenkind-Name? Wie wärs mit Pasternak? Fiel mir grad so ein, vielleicht wegen dem Gleichklang mit Schabernack.
    Lass dich ordentlich zusammenflicken und komm bald wieder! Gerda

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    1. Legebilder (wer hat uns da wohl drauf gebracht) machen wir ja schon gelegentlich, aber du bringst mich auf eine Idee: Er darf nur bestimmte Formen legen! Das sollte ihm Spaß machen. (Der wird ja trotz allem hier sein. Nicht ideal, aber wo soll er hin?! Gestern Abend soll die ARD etwas zum Thema behinderte Eltern gezeigt haben, ich hab kein TV und es daher nicht gesehen, hoffentlich war ein Fall drin mit so eine (Arbeits-)situation wie bei den Atelier-Kind-Eltern.)

      ICH find Pasternak gut (auch Zappageck und so was), aber solche Namen sind in Gebärdensprache schwer bis gar nicht als Namen vermittelbar (siehe meinen Kommentar hier in der Reihe an Matthias, der ja auch einen schönen Vorschlag hatte), da muss ich mich schon mit arrangieren.

      Warum schlägt eigentlich niemand Jungennamen vor? Gibt es bei euch keine Puppenjungen? Oder söllen wir wählen zwischen Peter, Paul, Christian, Gerd und Matthias?

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    1. Das find ich gut. A. Macke hat auch mit Atelier-Kinds geliebtem Kandinsky gearbeitet (wenigstens kurz), ich glaube, A. Diehl kann er auch leiden, und das eine Rabentier heißt ja Auguste (das unverschämtere, dass ihm immer seine verschüttete Brause aufpickt).

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  4. Ich bin, wenn es Um Namen geht, für ganz einfache Namen. Mein Junior hatte einmal eine Puppe, die hieß Anna. Nach Anna Blume von Schwitters. Kann man gut sprechen, gebärdensprachlich ausdrücken und vielfältig verfremden – und erinnert ein bisschen an Mama (die ja im Moment abkömmlich ist)

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