Ein Interview

Leser Matthias Eberling ist derzeit noch im Urlaub, hat allerdings bevor er in Urlaub ging vorgeschlagen, ich könnte doch ein fiktives Künstlerinterview machen (statt Stichpunkteworte für Fiktionsspielereien zu bekommen). Bittesehr:

 

Interviewer: Warum heißt Ihre neue Installation Die Alpen im bepissten Schnee?

dergl (zeigt auf Installation): Sehen Sie hier irgendwo weiß? Im Ernst, wir befürchteten Copyright-Probleme.

Interviewer: Ihr großes Idol hatte mal eine mit dem Titel Die Alpen im Schnee

dergl: Ja. Für eine Elchhuhnmeersau hat es leider nicht gereicht. Aber die wäre sowieso zerfallen, ist dem Rehschweinhasen auch passiert.

*Tarzanschrei*

Interviewer: Was war das?

dergl: Das passiert wenn Sie das Gespräch auf den Rehschweinhasen lenken.

*Tarzanschrei*

dergl: Ist gut jetzt!

Interviewer: Zurück zu ihrem aktuellen Werk. Ich sehe gelb und ich sehe rot. Sind Berge nicht grau und felsig?

dergl: Noch nie einen Scout „Alpine“ gesehen?

Interviewer: Ach so, ja. Darf ich fragen was bevor diese Installation zustande kam abhanden gekommen ist?

dergl: Mein Sessel war zwar defekt, aber da wo er gut gebraucht wurde.

Interviewer: Und das blaue Auto?

dergl: In der Garage. Ernsthaft: für genaueres müssen Sie Oskar fragen.

Interviewer: Wen?

dergl: Den ausführenden Assistent. Der hat da eine Menge Gerümpel herausgeholt bevor er es umformen konnte.

Interviewer: Das dürfte ihr Vorbild freuen.

dergl: Wir haben es weder in den Tümpel noch auf die Kreuzung oder vors Schloss geworfen.

Interviewer: Aber doch nicht etwa in der H-Straße entsorgt.

dergl: Fragen Sie Oskar. Aber geputzt haben wir. Das Resultat sehen Sie hier. *zeigt auf die Installation*


Wenn Sie zwischen den Zeilen lesen, dann wissen Sie jetzt wie meine Narbenumgebung aussieht. Mein Operateur heißt mit Vornamen Oskar. Wer herausfindet um wen es sich beim zeitweise recht prominenten „Vorbild“ handelt bekommt ein virtuelles Gummibärchen. Die findet er schrecklich schön süß, außerdem mag er Sperrmüll und hasst es wenn man seinen Namen abkürzt.

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2 Gedanken zu “Ein Interview

    1. Kannste haben, von mir aus auch eine ganze Tüte (in der Originalen waren nur zwölf, für jeden eins, obwohl eins geklaut wurde), aber wer isses denn? Weißte?

      Ich weiß nicht wie alt deine Kinder sind, vielleicht kennen die ihn noch. Wenn nicht, ich habe zwar nicht ihn, aber seinen „Auftrittsort“ ein paar Mal erwähnt (kommt auch ein Motorrad drin vor, sogar ein rotes). Mit dem Gerümpel könnte man sicher schön basteln.

      Wenn du’s nicht weißt, musst du die Gummibärchen mit deinem Redaktionskampfhund teilen wegen Namensgleichheit mit meinem Operateur 😉

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