Mittagsgedanken (nicht meine)

Ausgelöst durch die Sache mit der hoffentlich zukünftigen neuen Mitschülerin des Atelier-Kindes macht der Mit-Künstler sich Gedanken darüber, ob es heute noch Menschen gibt, die Homo Faber verstehen.

„Guck dir das doch an“, sagt er, „die Leute ekeln sich vor Körperfett, Muttermalen und Schamhaaren, du sollst dir am besten Fett absaugen lassen, damit M als XL gebrandmarkt werden kann, du sollst dir Muttermale weg lasern lassen, Zähne weißen lassen und 30-jährige Erwachsene wollen unten herum aussehen wie 10-jährige Kinder. Angeblich ist das alles wegen der Hygiene. Und davon sind sie so besessen bescheuert geworden, dass sie nicht mehr wahrnehmen, dass es statistisch gesehen normal ist, dass nicht alle Menschen exakt genau gleich sind. Das ist wie, dass Faber mit seiner peniblen Berechnung von allem Möglichen genau die eine Sache nicht peilt.“

So ungefähr vielleicht. Ich habe das Buch vor über zehn Jahren zuletzt gelesen.

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