Wie ich einmal ein Fädchen zu einem Knäul wickeln konnte

Heute vor einem Jahr – ich dachte immer es wäre morgen gewesen – erzählte ich einer damals noch nicht existenten Leserschaft wie ich einmal mit Mikesch im Museum war und den Auslöser dafür wie sie hier zu ihrem Namen kam.

Ich glaube nicht, dass ich damals annähernd wusste wohin mich und dieses Ding das einmal bringen würde.

Vielen Dank Ihnen allen!

 

Advertisements

9 Gedanken zu “Wie ich einmal ein Fädchen zu einem Knäul wickeln konnte

    1. Liebe Petra, danke! Ich glaube, das kann man von zwei Seiten sehen. Und das auch einmal generell – ich glaube, Menschen deren Blogs nicht gelesen werden bleiben nicht dran, also ist das Gelesenwerden schon eine Anerkennung, die nicht so selbstverständlich ist bei der Masse an Angebot – und dann auch noch mal spezifisch. Mein Knäul hier ist ja nicht gerade leichte Kost und dann auch noch mit diesem Nischenthema, ich finde es schon dankenswert, dass hier relativ viele Leute immer wiederkommen und dranbleiben. Abgesehen davon haben die Fädenrisse in gewisser Weise eine Sonderposition durch diesen Schwerpunkt, weil eben nicht typisch für den Kontext. (Ob typisch oder nicht habe ich allerdings nie bedacht, ich habe gemacht und werde machen wie ich es kann.)

      Gefällt 1 Person

    1. Danke. Ich glaube, diese Sonderpostion, die ich im Kommentar an Petra schon erwähnte kommt auch daher, und dann wird es zum besonderen, speziellen Blog, dass eigentlich kaum einer dieses Wertfreie macht. Ich bemühe mich ja immer zu vermitteln, das Verhalten von Mikesch oder anderen ist so und so, nicht der Mensch und ich glaube, ganz wenige können das, habe ich jedenfalls in der Form noch nirgendwo anders so gelesen.

      Du bist übrigens eine von den dreien, die hier am längsten dabei sind.

      Gefällt 1 Person

  1. Herzlichen Glückwunsch! Ich bin seit einem halben Jahr sehr gerne auf dieser Seite, weil es eine literarisch ambitionierte Fortsetzungsgeschichte ist, die mich nicht mehr loslässt. Nicht die üblichen Kommentare zu jedem politischen Fliegenschiss in der Zeitung, keine Fotos aus dem Urlaub oder von warmen Mahlzeiten. Vielleicht aber irgendwann mal ein Bild aus deiner Produktion, liebe dergl? Neugierig bin ich ja schon, da du immer wieder vom Schaffensprozess schreibst …

    Gefällt mir

    1. Ähem. Ganz ehrlich und ernsthaft, dein Kommentar ist problematisch.

      Du sagst weil es eine literarisch ambitionierte Fortsetzungsgeschichte ist, die mich nicht mehr loslässt. .

      EBEN NICHT! Ich finde das jetzt wirklich problematisch. Hier ist nichts mit literarisch ambitioniert oder Fortsetzungsgeschichte, auch wenn das Wort vielleicht anders gemeint als üblich ist. Im selben Satz zu finden wie „literarisch ambitioniert“ fühle ich mich da nicht ernstgenommen, weil das bei mir so ankommt als würdest du das hier nicht für voll nehmen bzw. als Prosa sehen. Ist es nicht, das hier ist Realität. ich verweise auf die Diskussionen von Dezember, etwa um den Zeitpunkt als du dazukamst. Da wurde hier mehrmals und gut diskutiert, welche Probleme es mir bereitet, wenn die Leute nicht verstehen, dass das Ding hier KEINE Fiktion ist, worauf ich damals auch immer wieder penetrant verwiesen habe, nur weil die Sprache von über zwanzig Schreiberjahren gefärbt ist. Und dass ich diese Sprache eigentlich gar nicht mehr wollte.

      Und den Satz verstehe ich nicht: Vielleicht aber irgendwann mal ein Bild aus deiner Produktion, liebe dergl? Was heißt das? Auf was ist das bezogen? Heißt das Herr Eberling möchte „Susanne“ kennen lernen? Ich gebe nichts Unfertiges raus. Heißt das Herr Eberling hat die Fiktionsarchiv-Kategorie bis dato übersehen? Oder heißt das Herr Eberling möchte ein Installation zu Gesicht bekommen? Wird es hier nicht geben. Alles was irgendwen, der hier erwähnt wird, mich inklusive, deanonymisieren könnte wird es hier nicht geben, dann funktioniert das Ding hier nämlich nicht mehr. Schau doch mal was ich hier über meine Familie sage, an dem Punkt, an dem die identifiziert werden können – im Übrigen: Persönlichkeitsrechte! – ist das von mir nicht mehr verantwortbar. Und Identifikation kann eben auch durch ein gezeigtes Objekt entstehen. Mal davon ab, du wirst mitbekommen haben, ich bin äußerst selten Solo-Künstler und der Mit-Künstler würde auch nichts zeigen wollen. Außerdem: Mich stören Bilder in und über Texten.

      Gefällt mir

      1. Mir ist schon klar, dass deine Texte keine Fiktion sind. Aber für mich findet diese Realität ja nur durch deine Beschreibungen statt, ich lese es wie Literatur, denn ich kann den Wahrheitsgehalt ohnehin nicht überprüfen. Das meine ich mit „Fortsetzungsroman“ – auch wenn es dein Tagebuch ist. So wie ich ja auch die Aufzeichnungen und Tagebucheintragungen von Kafka wie einen Roman lesen kann.

        Gefällt mir

    1. Ah verstehe, jetzt wird es verständlicher. („Tagebuch“ sieht für mich aber nochmal anders aus als das hier, das sieht man an diesem Arbeitsjournal-Dilemma.) Im Fiktionsarchiv stehen auch drei öffentliche Sachen unter anderem das Beckett-Stück über das wir mal sprachen.

      Gefällt mir

Hinterlasse einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s