Zeichen und Fragen

Und wieder komme ich nicht umhin mich zu fragen was eigentlich ein Arbeitsjournal ist. Dass ich hier einen Artikel hatte, von dem ich nachdem ich ihn wie alle anderen Beiträge herunter geschrieben hatte merkte so könnte es gehen gab mir die Idee, ich könnte es wie ein Blog versuchen, auf dem anderen WordPress, das noch unter Verschluss steht. Es könnte funktionieren, weil das, was ich in dem Artikel schrieb sich als hilfreiche Reflexion erwiesen hat. Weniger statisch als jede Notiz im Papieräquivalent.

Wenn ich zurückdenke welche Probleme ich mit dem ersten Artikel in den Fädenrissen hatte, meiner Erinnerung nach gab es vier oder fünf Versionen bevor er öffentlich wurde, ist das ganze Ding hier ein riesiger Schritt nach vorn. Warum sollte dann ein Arbeitsjournal nicht funktionieren? Ich muss es ja nicht aussetzen, nur für mich, das andere WordPress steht ohnehin wieder frei, da kann ich mir was Nettes machen. Und wenn ich doch wollte, könnte ich andere mitgehen lassen

Es dümpelt und strauchelt und ich muss mich erinnern, dass das auch bei den Fädenrissen der Fall war. Auch bei dem, was jemand anderer und ich früher gemacht haben. Der ein oder andere sonst wird das ebenfalls kennen. Große Lust, vielleicht auch viel zu sagen und vage Ideen, aber die Umsetzung ist Ilsebill (will nicht so wie ich wohl will)…

Das könnte natürlich auch ein gutes Zeichen sein. Ein Arbeitsjournal auf Blogsoftware entwickelt sich wie normales Blog…

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4 Gedanken zu “Zeichen und Fragen

    1. Ich hoffe. Ich habe heute probeweise mal die zwei Artikel, die so sind wie es wahrscheinlich funktioniert auf das andere WordPress (noch privat) kopiert, einfach um zu schauen, wenn die da sind kommt nicht noch mal was anderes? Ich glaube, dass ein Problem, dass ich damit hatte, dasselbe ist, dass ich früher a) hier hatte (im November/Dezember war es oft Thema) und b) auch in fiktiven Texten hatte: Ich wollte, dass es völlig anders klingt, also ganz autonom. Und das geht nicht. Das was ich auf dem Papier habe ist verglichen mit dem was allein in den den zwei genannten Beiträgen an Reflektion und Wert steht stakkato-artig. Vielleicht muss ich so ein Journal also genau so wie die Fädenrisse führen und vielleicht brauche ich sogar Rückmeldungen dazu (weiß ich gerade nicht.)

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      1. „stakkato-artig“ ist interessant. Erscheinen Dir die Blog-Texte im Vergleich zum Papier fließender, variabler? Nach meinem Empfinden wirkt auf Papier geschriebener Text „manifester“ als Blog-Text. Ein Blog stünde so gesehen einem Arbeitsjournal, das ja immer irgendwie in Bewegung ist, per se näher. Ich persönlich mag es allerdings auch sehr, zurück zu blättern und zwar tatsächlich im Buch…

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        1. Prosa (zum Beispiel) funktioniert bei mir fast nur auf Papier, ich bin Papiermensch, ich muss den Stift in der Hand fühlen.

          Die Sachen, die hier drin zu finden sind, sind zumeist alle ohne Nachzudenken runtergetippt und dieser Automatismus ist glaube ich ein wichtiger Aspekt. Ich habe in meinem Papier-Arbeitsjournal immer wieder irgendwelche überdachten Sätze, die mir die Refektion zerhauen und so was, könnte auch damit zu tun haben, dass Papier für mich etwas ist mit dem ich dann weiterhin verbunden bin, das Getippte ist eher „weg ist weg“ vom Gefühl und ich kann es verantworten, der Papier-Stakkato erscheint mir oft verantwortungslos. Ich würde nicht ausschließen, dass das mit der Übung durchs Bloggen zu tun hat, weil man um das hier so zu machen schon einen gewissen inneren Zugang zum sich nicht verstricken lassen und zum sofortigen Loslassen braucht bei dem Hauptstrang.

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