Wort(be)funde

Ich bin nicht nur des Französischen nicht mächtig – siehe die Sache mit dem Prosateur – sondern auch botanisch nicht bewandert. Da finde ich in einem Instrumentalstück-Titel so ein schönes Wort und denke, das eignet sich hervorragend als Arbeitstitel für meine „Susanne“. Ich hielt es für ein Kunstwort, alle drei Worte, die man darin finden kann passen zu diesem Text. Weil ich vom Prosateur-Erlebnis gelernt habe gab ich das Wort in die Suchmaschine. Nur zu Vorsicht. Könnte ja sein.

Ist so. Es ist eine Pflanze. Pflanzen wachsen und irgendwann blühen sie. Werke auch. Geht es eigentlich besser?

Außerdem scheint meine „Susanne“ ein Projekt der seltsamen Worte zu sein. Der Sohn hat einen generell häufigen, aber in seiner Generation eher seltenen bis altmodischen Vornamen – wenn ich mich nicht irre hieß ein Mitschüler von mir mit zweitem Vornamen so, ein noch jüngerer ist mir bis jetzt noch nicht begegnet, wird aber sehr wahrscheinlich existent sein -, und das hat einen Grund. Aber jeder, der das mitbekommt – mir ist meine Notizenmappe heruntergefallen und der Handschuhschenker und noch wer waren nicht nur so freundlich mir beim Aufheben zu helfen, sondern auch so neugierig auf die losen Blätter zu schielen – fühlt sich davon zumindest überfordert. Ist mir egal.

[Zitat Handschuhschenker: „Das ist als ob du einem in deinem Alter meinen Namen verpasst hättest und behaupten würdest, der hätte seine Jugend ohne Selbstmordversuche oder versuchte Amokläufe überlebt.“ Ist es nicht. Und mit seinem Namen verbinde ich untrennbar ihn, den könnte ich nicht vergeben.]

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