In eigener Sache

In Juttas Geschichtengenerator geht es heute ums Beichten und sogleich dachte ich an zwei alte, abgelegte Texte, die fragmentarisch blieben und von denen ich einen schon länger überarbeiten wollte. Einer, der, der auch unfertig wirkt fand später in anderer Form Einzug in ein Konzeptstück, der Charakter, der dort eine Rolle spielte ist aus der Tochter in diesem Fragment entstanden. Die Perspektive ist dieselbe, aber der „Grund“ etwas anders. Der zweite ist ein beinahe fertiges erstes Kapitel zu einem abgelegten Romanprojekt, er ist derjenige, den ich überarbeiten wollte.

Beide diese Texte gehören thematisch zu einem Prosazyklus über häusliche Gewalt, beide sprechen davon, der eine explizit, der andere weniger. Beide sind nicht leicht zu nehmen oder zu ertragen, weshalb ich sie nicht offen zeigen will, obwohl ich sie für gut halte. Ich überlege, wenn ich herausfinde wie das funktioniert, sie passwortgeschützt einzustellen. Hat jemand von denen, die hier schon länger lesen Interesse?

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30 Gedanken zu “In eigener Sache

  1. Das passwortgeschützte Einstellen ist einfach: im wp admin einen Beitrag verfassen, dann in dem Kästchen „Publizieren“ „Sichtbarkeit“ anklicken und schließlich“passwortgeschützt“ wählen. Ein Passwort eingeben und voilà.

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    1. Danke. Wie erfahren das die Leute, die es lesen wollen? Gibts da was wo ich die Nutzernamen eingeben muss und dann verständigt wordpress die (das ist doch so oder so ähnlich bei privatgestellten Blogs) oder ist das meins und ich kann/muss/darf, die entsprechenden Leute selber verständigen? Ich bin mit so was immer *leicht* überfordert. 😦

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      1. Gute Frage. ich wurde per Mail um das Passwort gebeten. Also hat jemand entweder im Impressum nach meiner mail-Adresse geschaut, oder sie aus den Kommentaren gefischt, die ich in den jeweiligen Blogs hinterlassen habe.
        Es gibt auch die Möglichkiet einen beitrag privat zu stellen. Probiere es doch einfach mal aus, mit einem bereits veröffentlichten Beitrag. So mache ich das immer, oder ich frage G**gle

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  2. Hier auch großes Interesse.
    Was ich bisher so mitbekommen habe von Bloggern, die mit passwortgeschützten Artikeln arbeiten, ist, dass sie das Kennwort an Interessenten per Mail geschickt haben. Sie haben es genauso wie Du gemacht, also erst öffentlichen Artikel geschrieben, wo man Interesse in die Kommentare schreiben kann, und dann den geschützten Artikel schreiben und das Kennwort mailen. Die zwei Blogger, bei denen ich auch schreibgeschützte Artikel lese, nehmen immer dasselbe Kennwort, damit sie nicht jedes Mal neue Mails rausschicken müssen.

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    1. Ist notiert, (mindestens) drei Interessentinnen. Das heißt, die Zeichen stehen schon mal darauf, den längeren noch auszubügeln.

      Dasselbe Kennwort wäre es eh immer, damit niemand durcheinander kommt. Ich kann mir selber nicht so viele verschiedene merken, dann würde ich mir also erlauben ausnahmsweise bewusst von mir auf andere zu schließen.

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      1. Nichts zu danken. Nicht dass du dann irgendwelche fragwürdigen Offerten für Spezialmittel für Gerda ohne a hintendran bekommst oder so, man weiß ja nicht wo und wie die ihre Datenbanken zusammenstellen

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  3. Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht noch, nach etwas Stöbern in der wordpress-Hilfe, für so was ein separates, privatgestelltes Blog einzurichten. Es könnte ja sein, dass mal was dazu käme, ich noch irgendwo was Altes finde oder so. Muss ich mir mal durch den Kopf gehen lassen bzw. noch mal genauer schauen, so wie ich das verstanden habe kann man als Admin die Leser dann einladen und die können es dann ganz normal im WordPress-Reader finden und sehen. Wäre möglicherweise praktischer falls eben noch mehr dazu käme.

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      1. Ich hatte dir das Passwort an die Email mit der du hier kommentierst geschickt. Nicht angekommen? Dann schau ich nach der anderen Adresse, die du jetzt erwähnst und schick’s da noch mal.

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          1. Ist doch nicht schlimm. Schau mal, *rein theoretisch* (also dann, wenn ich nicht gerade Passwörter ausgebe ;)) nutze ich zum Beispiel die Adresse mit der dieser Account verknüpft ist – die also auch für Kommentare genutzt wird – auch nicht mehr, das wird alles an einen anderen weitergeleitet. Kann ja bei dir auch so sein. Wenn du es – die Passwortmail – bei der Kommentadresse nicht findest oder da nicht extra schauen willst, gib bescheid, dann schick ich es nochmal an die andere, kein Problem.

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            1. ja, ich rege mich dann nur über mich selber auf, weil ich manchmal etwas…ähm…verpeilt bin. Also, es wäre toll, wenn du mir das Passwort an die andere Adresse schicken könntest! Denn ja, die Kommentaradresse nutze ich eigentlich auch nicht mehr. 😉 Danke dir!

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    1. Sechs Interessentinnen… notiert. Ist egal wann du das liest. Das ist Vor-Kollaps-Zeug, einmal 2013 und einmal 2014, das schert sich nicht um ein paar Tage oder Wochen mehr oder weniger.

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      1. Hatte mich gestern noch gefragt, ob (wenn ich es richtig verstanden habe und es um den Schutz der LeserInnen geht) nicht auch eine Art „Triggerwarnung“ reichen würde? Dann könntest du es „ganz normal“ veröffentlichen?

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        1. Triggerwarnung wäre nicht sinnvoll, die sind in aller Deutlichkeit relativ subtil, gerade wenn man viel ausblenden muss weil man fragil ist fällt das Harte daran vielleicht nicht auf. Das ist auch nicht das Problem: Das Problem ist, es könnte a) die falschen Leute anziehen und da will ich wissen wer das liest, deshalb steht da oben auch was mit hier schon länger (und von euch, die sich meldeten weiß ich, ihr seid „abgehärtet“ und könnte reflektieren), b) hab ich keine Lust zwecklose Diskussionen mit „Unverständigen“ zu führen, c) ich will nicht, dass sich das irgendwo anders findet, auch nicht wenn es jemand gut meint. Dazu sind die zu grenzwertig, weil sie beide etwas unbekanntere Perspektiven einnehmen: Eine Tätertochter, eine Täterinnenschwester. Und alleine offen zu sagen auch Frauen können Täterinnen sein und es gibt auch Gewalt in gleichgeschlechtlichen Beziehungen macht einen angreifbar. Von dem längeren gibt es auch noch ein Fragment aus Täterinnensicht nachdem das Opfer gegangen ist, diese Perspektive wurde in einem speziellen Kontext entwickelt, ich arbeitete damals mit Leuten mit Schutzhauserfahrung, ich ließ das vorlesen in einem Kreis, in dem man es eigentlich besser wissen müsste, die Reaktion war etwas, das man online Shitstorm nennen würde. Das brauche ich nicht und das brauchen auch nicht die Leute, denen so was passiert (ist).

          Meine „Susanne“, die ich in dem Artikel zur Produktivität erwähnte oder das Stück aus dem Kafka-Brief würde ich aber auch nicht offen zeigen, weil das meins ist. Das wäre auch nur für mir bekannte Leute.

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  4. Sonja, Fellmonster, Gerda, Haus aus Papier, Pagophila, Christiane und Jutta bekommen Elektropost mit Passwort. Der erste Text ist on, der andere kommt noch.

    Edit: Beide da.

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